{"id":3293,"date":"2009-02-11T17:00:45","date_gmt":"2009-02-11T17:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www3.hhu.de\/duesseldorfer-archiv\/?p=3293"},"modified":"2016-04-27T13:36:27","modified_gmt":"2016-04-27T13:36:27","slug":"4a-o-24808-polstermoebel-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/d-prax.de\/?p=3293","title":{"rendered":"4a O 248\/08 &#8211; Polsterm\u00f6bel III"},"content":{"rendered":"<div class=\"field field-type-text field-field-nummer\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item odd\">\n<div class=\"field-label-inline-first\"><strong>D\u00fcsseldorfer Entscheidung Nr.:\u00a01118<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Landgericht D\u00fcsseldorf<br \/>\nSchlussurteil vom 17. Februar 2009, Az. 4a O 248\/08<!--more--><\/p>\n<p>Die Gerichtskosten werden der Kl\u00e4gerin auferlegt.<\/p>\n<p>Die au\u00dfergerichtlichen Kosten der Kl\u00e4gerin und der Beklagten zu 2) tragen diese jeweils selbst.<\/p>\n<p>Tatbestand und Entscheidungsgr\u00fcnde:<\/p>\n<p>Nachdem die Kl\u00e4gerin die Klage gegen die Beklagte zu 1), \u00fcber deren Verm\u00f6gen am 05. Dezember 2008 das Insolvenzverfahren er\u00f6ffnet wurde (der Beschluss des Insolvenzgerichts vom 31. Juli 2008 betraf lediglich die Er\u00f6ffnung des vorl\u00e4ufigen Insolvenzverfahrens ohne die Wirkung des \u00a7 240 Satz 2 ZPO), am 13. Januar 2009 zur\u00fcckgenommen hat, ist lediglich noch \u00fcber die Kosten des Rechtsstreits &#8211; umfassend die Gerichtskosten sowie die au\u00dfergerichtlichen Kosten der Kl\u00e4gerin und der Beklagten zu 2) &#8211; von Amts wegen zu entscheiden. In der Sache hat die Kammer \u00fcber die gegen die Beklagte zu 2) gerichteten Klageantr\u00e4ge, soweit die Kl\u00e4gerin diese aufrecht erhalten hat, bereits mit Teil-Anerkenntnisurteil vom 22. Januar 2009 befunden. Die Kostenentscheidung blieb in jenem Teil-Anerkenntnisurteil einem Schlussurteil vorbehalten.<br \/>\nDie Kl\u00e4gerin und die Beklagte zu 2) haben der Kammer nunmehr mitteilen bzw. schrifts\u00e4tzlich best\u00e4tigen lassen, dass sie sich au\u00dfergerichtlich auf eine Kostenverteilung dergestalt geeinigt haben, wonach die Kl\u00e4gerin die Gerichtskosten und jede Partei ihre au\u00dfergerichtlichen Kosten selbst tr\u00e4gt. Dem tr\u00e4gt der Kostenausspruch im vorliegenden Urteil Rechnung.<br \/>\nEiner Entscheidung \u00fcber die vorl\u00e4ufige Vollstreckbarkeit bedarf es im vorliegenden Fall nicht, da das Urteil im Verh\u00e4ltnis zwischen den Parteien keinen vollstreckbaren Inhalt hat.<\/p>\n<p>Der Streitwert wird im Verh\u00e4ltnis zwischen der Kl\u00e4gerin und der Beklagten zu 2) auf 1.000.000,&#8211; EUR festgesetzt (allein insoweit kann infolge der Unterbrechungswirkung im Verh\u00e4ltnis der Kl\u00e4gerin zur Beklagten zu 1) ein Streitwert festgesetzt werden). F\u00fcr die Streitwertbemessung, die in das Ermessen des Gerichts gestellt ist (\u00a7 51 GKG), stellt die Streitwertangabe der Kl\u00e4gerin in der Klageschrift einen gewichtigen Anhalt dar. Ungeachtet sp\u00e4ter gewonnener Erkenntnisse ging die Kl\u00e4gerin bei Einreichung der Klage davon aus, dass die mit der Klage gegen beide urspr\u00fcnglichen Beklagten verfolgten Anspr\u00fcche mit insgesamt 2.000.000,- EUR zu bewerten seien. Auf die Beklagte zu 2) allein, das nach den Angaben in der Klageschrift \u201eentsprechende Vertriebsunternehmen\u201c f\u00fcr die von der Beklagten zu 1) unter Verwendung gesch\u00fctzter Schwenkbeschl\u00e4ge hergestellten Polsterm\u00f6bel, entf\u00e4llt daher ein Streitwertanteil von 1.000.000,- EUR.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorfer Entscheidung Nr.:\u00a01118 Landgericht D\u00fcsseldorf Schlussurteil vom 17. 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