{"id":1273,"date":"2014-04-29T17:00:23","date_gmt":"2014-04-29T17:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www3.hhu.de\/duesseldorfer-archiv\/?p=1273"},"modified":"2016-04-21T12:02:06","modified_gmt":"2016-04-21T12:02:06","slug":"4b-o-13213-sortenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/d-prax.de\/?p=1273","title":{"rendered":"4b O 132\/13 &#8211; (Sortenschutz)"},"content":{"rendered":"<div class=\"field field-type-text field-field-nummer\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item odd\">\n<div class=\"field-label-inline-first\"><strong>D\u00fcsseldorfer Entscheidung Nr.:\u00a02208<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Landgericht D\u00fcsseldorf<br \/>\nSchlussurteil vom 29. April 2014, Az. 4b O 132\/13<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Kosten des Rechtsstreits werden dem Beklagten auferlegt.<\/p>\n<p>Das Urteil ist vorl\u00e4ufig vollstreckbar. Der Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in H\u00f6he von 110 % des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht die Kl\u00e4gerin vor der Zwangsvollstreckung Sicherheit in H\u00f6he von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet. Die Sicherheit kann auch durch eine unwiderrufliche, unbedingte, unbefristete und selbstschuldnerische B\u00fcrgschaft einer in der Europ\u00e4ischen Union als Zoll- oder Steuerb\u00fcrgin anerkannten Bank oder Sparkasse erbracht werden.<\/p>\n<p><b>TATBESTAND<\/b><\/p>\n<p>Die Kl\u00e4gerin wurde unter anderem von den Inhabern der im urspr\u00fcnglichen Klageantrag zu 1. genannten Sorten mit der Wahrnehmung ihrer Sortenschutzrechte im eigenen Namen beauftragt. Sie hat gegen den Beklagten, den Inhaber eines landwirtschaftlichen Betriebs, im Wege der Stufenklage Anspr\u00fcche auf Auskunft (Klageantrag zu 1.), Zahlung au\u00dfergerichtlicher Rechtsanwaltskosten (Klageantrag zu 2.), Abgabe der eidesstattlichen Versicherung (Klageantrag zu 3.) und Zahlung von Nachbaugeb\u00fchren und\/oder Schadensersatz (Klageantrag zu 4.) geltend gemacht. Anlass waren Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass der Beklagte im Wirtschaftsjahr 2009\/2010 Nachbau betrieben hat.<\/p>\n<p>Durch Teilvers\u00e4umnisurteil vom 04.12.2013 ist der Beklagte zur Auskunftserteilung und Erstattung der au\u00dfergerichtlichen Rechtsanwaltskosten in H\u00f6he von 130,50 \u20ac verurteilt worden. Mit Schriftsatz vom 18.02.2014 hat die Kl\u00e4gerin mitgeteilt, dass der Beklagte zwischenzeitlich Auskunft erteilt hat. Zugleich hat sie den Klageantrag zu 3. fallen gelassen und den Klageantrag zu 4. f\u00fcr erledigt erkl\u00e4rt, nachdem der Beklagte die geforderten Zahlungen geleistet hatte. Der Beklagte hat der Erledigungserkl\u00e4rung nicht innerhalb der ihm zuletzt mit Beschluss vom 24.03.2014 gesetzten Frist widersprochen, obwohl er auf die damit verbundenen Rechtsfolgen hingewiesen wurde.<\/p>\n<p><b>ENTSCHEIDUNGSGR\u00dcNDE<\/b><\/p>\n<p>Die Kosten des Rechtsstreits hat der Beklagte zu tragen. Hinsichtlich der Klageantr\u00e4ge zu 1. und 2., \u00fcber die durch das Teilvers\u00e4umnisurteil vom 04.12.2013 entschieden wurde, ergibt sich dies aus \u00a7 91 Abs. 1 S. 1 BGB. Im \u00dcbrigen beruht die Kostenentscheidung auf \u00a7 91a Abs. 1 ZPO. Nach billigem Ermessen hat der Beklagte auch diese Kosten zu tragen, weil die Kl\u00e4gerin unter Ber\u00fccksichtigung des bisherigen Sach- und Streitstands mit ihrem Klageantrag zu 4. obsiegt h\u00e4tte. Denn der Anspruch auf Zahlung von Nachbaugeb\u00fchren und\/oder Schadensersatz ist schl\u00fcssig dargelegt. Der Beklagte hat den Sachvortrag nicht bestritten, sondern den geforderten Betrag bezahlt.<\/p>\n<p>Die Entscheidung \u00fcber die vorl\u00e4ufige Vollstreckbarkeit folgt aus den \u00a7\u00a7 708 Nr. 11, 711 ZPO.<\/p>\n<p>Der Streitwert wird auf 1.000,00 \u20ac festgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorfer Entscheidung Nr.:\u00a02208 Landgericht D\u00fcsseldorf Schlussurteil vom 29. 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